“Die Elektromobilität ist eine riesen Chance”

Im Januar 2021 wurde die Ladestationen der Abt Automobile AG Garage Muttenz auf eCarUp umgerüstet. Senad Ademi, Leiter Aftersales, erzählt im Interview wie es ihm bisher mit eCarUp erging.

Die Abt Automobile AG hat neben dem Hauptstandort Muttenz noch zwei weitere Standorte: Liestal und Reinach, wo jeweils zwei bis vier Ladestationen stehen. Früher wurden die Ladestationen mit einem anderen Backend betrieben. Seit Januar 2021 laufen sie über eCarUp. Senad Ademi sagte dazu: “eCarUp ist eine super Lösung für unser Unternehmen. Wir steuern von Muttenz aus alle Standorte.” Die Umstellung hätte einige Probleme, welche das Unternehmen vorher mit den Ladestationen gehabt hatte, gelöst. Jetzt sei es möglich, alle Ladungen zu überprüfen und die Preise flexibel anzupassen. Ademi sagte dazu “Was bei der eCarUp Plattform super ist, dass ich die Freiheit habe alles zu steuern und zu lenken, wie ich das passend finde.” Denn neben den Preisen können auf der eCarUp Plattform auch die Parkzeiten selbst festgelegt und definiert werden. Somit kann zum Beispiel im Frühling und im Herbst, wenn viele Kunden den Radwechsel vornehmen lassen, durch Preiserhöhungen der Nutzerfluss besser kontrolliert werden.

eCarUp ist eine super Lösung für unser Unternehmen. Wir steuern von Muttenz aus alle Standorte. Was bei der eCarUp Plattform super ist, dass ich die Freiheit habe alles zu steuern und zu lenken, wie ich das passend finde.

Senad Ademi

Leiter Aftersales BMW, Abt Automobile AG

Umrüstung auf eCarUp

Unterstützt wurde BMW Muttenz bei der Umrüstung von einem Mitarbeiter der eCarUp AG. Da in den Ladestationen ein Bender Controller verbaut ist, war der Umstieg auf die eCarUp Ladelösung relativ unkompliziert. Es können aber grundsätzlich können alle Ladestationstypen und -modelle in die eCarUp Ladelösung integriert werden, da die Plattform herstellerunabhängig ist.

eCarUp Webportal

Herr Ademi sagte, er fände die Plattform sehr angenehm, übersichtlich und verständlich aufgebaut. Was ihm sehr gut gefiele, seien die Hauptrubriken der Blick auf die gesamten Einnahmen. Ademi dazu “Ich sehe direkt was noch pendent ist und was schon bezahlt wurde.”  Auf Anhieb sähe man, wie viele Stationen besetzt und wie viele frei seien und welche Einnahmen man mache. Negatives meinte er, gäbe es bisher noch nichts. Für ihn sei der ganze Aufbau einleuchtend und verständlich. Er sagte, dass eCarUp ein sehr interessantes Produkt für die Elektromobilitätsbranche sei.

Wandel der Automobilbranche

Auf den Wandel in der Automobilbranche angesprochen sagte Ademi: “Ich spüre den Wandel sehr stark. Ich bin natürlich Optimist und sehe das Ganze sehr positiv. Natürlich birgt dieser Wandel neben Chancen auch Herausforderungen und wir müssen sicher auch unsere Infrastruktur hinterfragen. Haben wir die Kapazität und die zusätzlichen Ladesysteme?

Größere Unternehmen wie BMW könnten zwar schnell solche Änderungen umsetzen, für KMU und Familienbetriebe seien aber diese Investitionen sicher nicht gleich einfach zu stemmen. Er sähe jedoch für die Zukunft eine riesen Chance. Auch wirtschaftlich, sei es ein extrem interessantes Thema. Die Automobilität würde nicht aussterben meinte er. Es würde sich einfach verändern. “Auch denke ich, dass es eher ein schleichender Prozess ist und nicht von heute auf morgen geschehen wird. BMW hat sich das Ziel gesetzt, dass bis 2025 jedes fünfte Auto, das verkauft wird, ein Elektrofahrzeug sein muss.” Auch bei andere Firmen wie beispielsweise VW seien die Ziele ähnlich.

Ausbau der Ladeinfrastruktur steht an

Fakt sei, dass die Ladeinfrastruktur ausgebaut werden müsse. Der Fokus sei somit klar gesetzt und die Ziele definiert, sagte er. Für ihn sei klar, die Elektromobilität sicher in den nächsten Jahren extrem zunehmen werde. Die E-Fahrzeugflotte von BMW würde auch dementsprechend ausgebaut. Vor drei Jahren hätten sie noch gar keine extern zugängliche Ladestation gehabt und jetzt allein in Muttenz vier Aussen-Ladestationen für Kunden. Ausserdem seien sie an der Planung für einen weiteren Ausbau.

Zukunft von Verbrennungsmotoren

Verbrennungsmotoren würden mittelfristig sicher noch bestehen bleiben. Herr Ademi ist sich aber sicher, dass es das Nischenprodukt Ottomotor irgendwann in diesem Ausmass sicher nicht mehr gäbe. Aber es gäbe auch Ottomotor Liebhaber. Solche Personen werden als Zwischenlösung auf Hybride umsteigen. Er selbst fahre einen Hybriden, fahre aber in der Stadt praktisch nur mit dem Elektromotor. “Auf der Autobahn fahre ich jedoch mit dem Verbrennungsmotor, da wir bei der Reichweite der Elektroladung noch nicht so weit sind und das Netz noch nicht so gut ausgebaut ist.”  In der Schweiz sei die Ladeinfrastruktur sicherlich bedeutend besser ausgebaut als in anderen Ländern, das hätte sicher einen Zusammenhang mit dem Wohlstand. “Genau deshalb müssen wir eine Vorreiterrolle übernehmen und die Ladeinfrastruktur ausbauen.

Digitalisierung

Als ehemaliger Automobil-Mechatroniker sei er erstaunt, was sich in den letzten Jahren verändert habe. Früher seien digitale Anzeigen nur für Zeitanzeigen gedacht gewesen. „Es zeigt einfach, dass die Technologie unaufhaltsam ist. Meine Eltern gingen noch mit der Karte in die Ferien und wir haben unser Smartphone, mit welchem wir immer und überall auf alle Informationen Zugriff haben.“

 

Vielen Dank Herr Ademi für das spannende Gespräch! Wir sind gespannt, wie wir weiter mit unseren Kunden wachsen werden!

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